punkt7 – Augsburg betet für den Frieden

30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt

Angesichts weltweiter Krisen und Meldungen über Mord, Terror und Vertreibung ruft die Veranstaltungsreihe „punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ dazu auf, Menschen in Not solidarisch zur Seite zu stehen.

Am siebten jeden Monats, abends um sieben Uhr, lädt punkt7 ein zu 30 Minuten Information, Reflexion, Stille und Hinwendung zu Gott. Die ökumenischen Andachten in der Friedensstadt Augsburg finden abwechselnd in St. Anna und St. Moritz statt. Die Initiative wird getragen von den beiden Kirchengemeinden St. Anna und St. Moritz, sowie der evangelischen und katholischen Citykirchenarbeit und der Fokolar-Bewegung e.V.

 

Termine

Der Wunsch nach Frieden ist allen Vertreter*innen des jüdischen, christlichen, muslimischen, alevitischen, buddhistischen und jezidischen Glaubens in Augsburg gemeinsam. Traditionell findet das multireligiöse Friedensgebet am Vorabend des Hohen Friedensfests statt. Der Runde Tisch der Religionen lädt mit dem monatlichen Friedensgebet punkt7 auf den Rathausplatz ein. In diesem Jahr soll einmal mehr betont werden: Religion darf nicht als Vorwand für Gewalt und Ungerechtigkeiten missbraucht werden.
Mit dem multireligiösen Friedensgebet soll die Hoffnung auf eine Welt gestärkt werden, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird. Die Hoffnung auf Frieden in unserer Stadt und weltweit soll Gestalt annehmen – in allen vertretenen Traditionen und Sprachen. (Text von: https://friedensfest-augsburg.de/programm/multireligioeses-friedensgebet-2/ )
 

Vorschau

7. September 2026, 19:00 Uhr | Situation von geflüchteten Menschen in Deutschland/Augsburg - St. Anna, Im Annahof 2, 86150 Augsburg

7. Oktober 2026, 19:00 Uhr | Lage in Kuba - Moritzkirche, Moritzplatz 5, 86150 Augsburg

7. November 2026, 19:00 Uhr | Verantwortung und Macht - St. Anna

7. Dezember 2026, 19:00 Uhr | in Kooperation mit Pax Christi - Moritzkirche

7. Januar 2027, 19:00 Uhr | St. Anna

7. Februar 2027, 19:00 Uhr | Moritzkirche

 

Themen zuletzt (mehr unter Rückblick)

Gholamreza Sadeghinejad, Referent der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, berichtet in einem kurzen Impuls über die aktuelle Situation im Iran. Im Mittelpunkt stehen die Hoffnung und der Mut vieler Menschen, die trotz Krieg, Krisen und jahrzehntelanger Unterdrückung ihren Einsatz für Freiheit und Menschenwürde nicht aufgegeben haben.
Nachtrag: Gholamreza Sadeghinejad hat uns seinen Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Im Rahmen des Friedensgebetes punkt7 gibt Maria Brandenstein einen kurzen Impuls zur Friedensarbeit von Women Wage Peace (eine israelische Fraueninitiative) und Women of the Sun (eine palästinensische Fraueninitiative). Die Frauen von WWP & WOS rufen uns alle auf ihre Friedensarbeit zu unterstützen und gemeinsam Zeichen für Gewaltfreiheit, Menschlichkeit, Dialog und Versöhnung zu setzen.
Nachtrag: Maria Brandenstein hat uns ihren Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Im Rahmen des Friedensgebetes punkt7 gibt Valda Kasulaitienè einen kurzen Impuls zur Friedensarbeit in Litauen und den Sorgen der Menschen in ihrem Land. Sie ist seit September 2025 stellvertretende Generalsekretärin des Caritas Netzwerkes Litauen.
Veranstalter: punkt7, Renovabis, Referat Weltkirche
Das Gebet ist auch ein Veranstaltungspunkt der Augsburger Europawochen – Gebet für Europa (www.augsburg.de/europawochen).

Das Leid unserer Mitmenschen aus so vielen Kriegs- und Krisengebieten berührt uns schmerzhaft. Ende Februar jährte sich der Krieg in der Ukraine nun zum 4. Mal. Ein Ende scheint nicht in Sicht. 
Mit Anna Yevtushevska möchten wir an diesem Abend auf ihr Land und seine Menschen schauen, gemeinsam beten und neu nach Hoffnung suchen.
Nachtrag: Frau Yevtushevska hat uns ihren Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

So lautet das diesjährige Motto des Weltgebetstag und wendet sich der Situation der Frauen und Mädchen in Nigeria zu. punkt 7 nimmt dies zum Anlass, um auf diese Situation aufmerksam zu machen. Frauen und Mädchen in Nigeria sind vielfach durch häusliche Gewalt, durch mangelnde Gleichberechtigung und durch wirtschaftliche Not belastet. Waltraud Frapscha vom punkt7- Team versucht, einen kurzen Einblick in die Probleme des westafrikanischen Landes zu geben.
Nachtrag: Frau Frapscha hat uns ihren Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!