Die Situation im Sudan und die Arbeit der „Emergency Response Rooms“ wird im Mittelpunkt des Friedensgebets im Dezember stehen. 
Seit April 2023 tobt im Sudan ein Krieg verfeindeter Bürgerkriegsparteien. Der Konflikt hat eine der größten humanitären Krisen und Vertreibungen weltweit ausgelöst. Bis Juni 2024 wurden insgesamt 10 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben: 7,7 Millionen sind innerhalb des Sudans auf der Flucht, mehr als 2 Millionen Menschen sind außer Landes geflohen.
Die Emergency Response Rooms bieten Schutzräume und Anlaufstellen, wo vom Krieg betroffene Zivilisten erste Hilfe erhalten und etwas zu essen, wo sie ihre Kinder unterbringen und ihre Telefone aufladen können. Diese Räume sind in dieser Form einzigartig, sie wurden jetzt mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
Nachtrag: Herr Hegner hat uns seinen Text zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Mit vielen Menschen sehnen wir uns nach Frieden. Als Gottes Geschöpfe sind wir zum Frieden fähig. Und doch scheinen wir in der Kriegslogik gefangen zu sein. Am 7. November trifft sich die ökumenische Initiative punkt7 gemeinsam mit der katholischen Friedensbewegung Pax Christi im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade zum Gebet. Wir möchten unsere Sorgen, unsere Anliegen, die vielen Konflikte in unserer Welt und unsere Sehnsucht nach Frieden gemeinsam vor Gott bringen.

Seit fast einem Jahr gehen Studierende auf die Straße. Sie demonstrieren für Rechtsstaatlichkeit und gegen Autoritarismus - friedlich. Lehrer, Landwirte, Juristen schlossen sich an. Ihr Einsatz für einen demokratischen Wandel in ihrem Land ist beeindruckend. Staatliche Kräfte üben immer mehr Druck aus. Am 7. Oktober möchten wir gemeinsam mit Nenad Živković, Pfarrer der Serbischen-Orthodoxen Kirche in Augsburg, dieses Land und seine Menschen vor Gott bringen.