Rückblick

Unabhängig von ihrer Herkunft bewegen uns die Schicksale von Menschen auf der Flucht, ihre Strapazen, ihre Suche nach Erstaufnahme, medizinischer Versorgung, Bleibe und Sicherheit. Am 7. Januar 2015 berichtete Matthias Schopf-Emrich in St. Moritz über die Situation von Flüchtlingen. Schopf-Emrich arbeitet bei der Asyl- und Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Augsburg und dem Verein "Tür an Tür".
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Die Menschen in Syrien leiden unter Krieg, Terror, Flucht und Verfolgung. Viele von ihnen haben alles verloren und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die Angst ist groß. Am 7. Dezember 2014 berichtete eine junge Frau aus Syrien, die heute als Sozialarbeiterin in Bayern arbeitet, über die Situation in ihrem Heimatland.

 

Wie groß die Bereitschaft zum solidarischen Mitleiden und Mittragen der Anliegen im Irak war, zeigte sich am 7. Oktober um 19 Uhr in der evangelischen Kirche St. Anna, wo sich über 120 Gottesdienstbesucher zum gemeinsamen Gebet und zur Meditation einfanden. Informiert und tief berührt durch die Zeugnisse einer jesidischen Familie, sowie einer chaldäischen Irakerin, fanden die Anliegen einen zentralen meditativen Ort im Fürbittengebet. Getragen vom Geist des Friedens und der Hoffnung entzündeten die Besucher zahlreiche Kerzen als Symbole des Lichts in der Dunkelheit und stellten sie im Altarraum auf. Ein bewegender Moment, in dem sich „Himmel und Erde“ berühren, wie es ein gemeinsames Lied zum Ausdruck brachte.

Ebola bedroht das Leben unzähliger Menschen und das friedliche Miteinander ganzer Gesellschaften.  Der Friedberger Medizinstudent Simon Scheiblhuber berichtete am Freitag, den 7. November um 19 Uhr in der Moritzkirche über seine Erfahrungen mit Ebola. Zusammen mit Kollegen hat er in Makeni (Sierra Leone) eine Isolationsstation gegen Ebola aufgebaut.