Rückblick

Wie groß die Bereitschaft zum solidarischen Mitleiden und Mittragen der Anliegen im Irak war, zeigte sich am 7. Oktober um 19 Uhr in der evangelischen Kirche St. Anna, wo sich über 120 Gottesdienstbesucher zum gemeinsamen Gebet und zur Meditation einfanden. Informiert und tief berührt durch die Zeugnisse einer jesidischen Familie, sowie einer chaldäischen Irakerin, fanden die Anliegen einen zentralen meditativen Ort im Fürbittengebet. Getragen vom Geist des Friedens und der Hoffnung entzündeten die Besucher zahlreiche Kerzen als Symbole des Lichts in der Dunkelheit und stellten sie im Altarraum auf. Ein bewegender Moment, in dem sich „Himmel und Erde“ berühren, wie es ein gemeinsames Lied zum Ausdruck brachte.

Ebola bedroht das Leben unzähliger Menschen und das friedliche Miteinander ganzer Gesellschaften.  Der Friedberger Medizinstudent Simon Scheiblhuber berichtete am Freitag, den 7. November um 19 Uhr in der Moritzkirche über seine Erfahrungen mit Ebola. Zusammen mit Kollegen hat er in Makeni (Sierra Leone) eine Isolationsstation gegen Ebola aufgebaut.