Rückblick

Rund 100 Millionen Christen werden derzeit in über 50 Ländern aufgrund ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt. Damit sind Christen die weltweit größte verfolgte Religionsgemeinschaft. Auf dem Papier wird die Religionsfreiheit in nahezu allen Staaten der Erde entsprechend den internationalen Vorgaben geschützt. Doch in vielen Ländern leiden Christen unter Missachtung dieser und weiterer grundlegenden Menschenrechte. Erst jüngst gab es Meldungen, dass Christen von Flüchtlingsbooten ins Meer gestoßen wurden. Ado Greve von open doors berichtet über die aktuelle Situation der Christen in der Welt.

Seit einem halben Jahr herrscht Waffenruhe im Gazastreifen, doch von Frieden kann noch lange keine Rede sein. An Wiederaufbau ist nicht zu denken. Die Menschen leben in Trümmern und Schutt, unzählige haben ihr Zuhause verloren, viele Menschen sind gestorben. Über die aktuelle Situation der Menschen im Gazastreifen berichtete Christian Artner-Schedler von pax christi.

In der Ostukraine sollen nun die Waffen schweigen. Ob das Kriegsgebiet tatsächlich längerfristig zur Ruhe kommt, ist aber offen. Das Misstrauen auf beiden Seiten ist extrem groß. Nach UN-Angaben starben über 6000 Menschen im Ukraine-Konflikt und unzählige leiden an den Folgen dieses Kriegs. Gabirella Sztojka war 10 Jahr alt, als die Sowjetunion zerfiel. Sie berichtet am Samstag, den 7. März um 19 Uhr in St. Moritz von der augenblicklichen Situation in der Ukraine, wo ihre Eltern leben.


Der Name Boko Haram löst Angst und Schrecken aus. Die islamistische Terrorgruppe versucht, im Nordosten Nigerias einen islamischen Gottesstaat zu errichten, in dem eine radikale Auslegung der islamischen Rechtsprechung gelten soll. Dabei gehen sie äußerst brutal vor. Bei einem Angriff auf die Stadt Baga wurden Hunderte von Menschen getötet. Inzwischen versuchen die selbst ernannten Gotteskrieger auch, Gebiete im Nachbarland Kamerun zu erobern. Pater Vitalis Emesi von der katholischen afrikanischen Gemeinde kommt aus dem Osten Nigerias. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ berichtete er von der Situation in seinem Heimatland und davon, was der Terror von Boko Haram für die Menschen dort bedeutet.

 

Unabhängig von ihrer Herkunft bewegen uns die Schicksale von Menschen auf der Flucht, ihre Strapazen, ihre Suche nach Erstaufnahme, medizinischer Versorgung, Bleibe und Sicherheit. Am 7. Januar 2015 berichtete Matthias Schopf-Emrich in St. Moritz über die Situation von Flüchtlingen. Schopf-Emrich arbeitet bei der Asyl- und Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Augsburg und dem Verein "Tür an Tür".
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Die Menschen in Syrien leiden unter Krieg, Terror, Flucht und Verfolgung. Viele von ihnen haben alles verloren und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Die Angst ist groß. Am 7. Dezember 2014 berichtete eine junge Frau aus Syrien, die heute als Sozialarbeiterin in Bayern arbeitet, über die Situation in ihrem Heimatland.

 

Ebola bedroht das Leben unzähliger Menschen und das friedliche Miteinander ganzer Gesellschaften.  Der Friedberger Medizinstudent Simon Scheiblhuber berichtete am Freitag, den 7. November um 19 Uhr in der Moritzkirche über seine Erfahrungen mit Ebola. Zusammen mit Kollegen hat er in Makeni (Sierra Leone) eine Isolationsstation gegen Ebola aufgebaut.

 

Wie groß die Bereitschaft zum solidarischen Mitleiden und Mittragen der Anliegen im Irak war, zeigte sich am 7. Oktober um 19 Uhr in der evangelischen Kirche St. Anna, wo sich über 120 Gottesdienstbesucher zum gemeinsamen Gebet und zur Meditation einfanden. Informiert und tief berührt durch die Zeugnisse einer jesidischen Familie, sowie einer chaldäischen Irakerin, fanden die Anliegen einen zentralen meditativen Ort im Fürbittengebet. Getragen vom Geist des Friedens und der Hoffnung entzündeten die Besucher zahlreiche Kerzen als Symbole des Lichts in der Dunkelheit und stellten sie im Altarraum auf. Ein bewegender Moment, in dem sich „Himmel und Erde“ berühren, wie es ein gemeinsames Lied zum Ausdruck brachte.