Rückblick

Durch die anhaltende Dürre in Ostafrika sind Millionen Menschen von einer schweren Hungerkatastrophe bedroht. Wolfgang Groß, der Geschäftsführer der Hilfsorganisation Humedica berichtete über die Situation in Ostafrika und die konkrete Hilfe, die Humedica leistet. Die Veranstaltung fand statt am Freitag, den 7. April, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

Venezuela, der südamerikanische Staat an der Karibikküste, befindet sich seit Monaten in einer schweren Krise. Fehlende Grundnahrungsmittel und mangelnde medizinische Versorgung führen zu lebensbedrohlichen Situationen für die Bevölkerung. Die Gewalt eskaliert. Die politische und wirtschaftliche Lage ist bedrohlich.
Gäste aus Venezuela und der Kaufbeurer Flüchtlingsseelsorger Pfarrer Michael Schrode, der jahrelang im Land als Priester tätig war, berichteten bei punkt7 über die prekäre Lage .
Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, den 7. März, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

Der Südsudan ist ein von Krieg und Auseinandersetzungen schwer gebeuteltes Land. Punkt7 machte auf die Situation vor Ort aufmerksam und berichtete über ein mutmachendes Projekt.
Zum Thema "Friedensarbeit im militarisierten Süd Sudan" war Bruder Hans Eigner, Comboni-Missionar und von Beruf Bauingenieur, als Referent eingeladen. Er ist seit 1984 mit Unterbrechungen in Ostafrika tätig und war in den vergangenen drei Jahren im Südsudan. Er wird über die politische und menschliche Situation sprechen und über den Aufbau des "Guter Hirte Friedenszentrums " berichten, für das er zuletzt verantwortlich war.
punkt7 – 30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt - fand statt am 07. Februar um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche.

Ein friedliches neues Jahr wünscht man sich. Zugleich nehmen Sorgen und Ängste um die Wahrung des inneren und äußeren Friedens in Deutschland und Europa zu. Spaltungs- und Polarisierungstendenzen sind deutlich erkennbar. Die Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus und auch in einigen anderen europäischen Ländern stehen Wahlen an.

Dieter Ruby und Michael Bernheim vom punkt7-Team haben einen Blick auf die Perspektiven für das neue Jahr geworfen. Wohin geht der Weg? Besinnung auf gemeinsame Stärken oder Rückfall in populistischen Nationalismus und Ausgrenzung? Um diese Fragen ging es bei punkt7 am Samstag, den 7. Januar, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche.

Der Schokoladenkonsum ist in der Vor-Weihnachtszeit besonders hoch. Doch wie läuft das Geschäft mit der Schokolade? Wer sind die größten Profiteure? Um dieses Thema geht es beim nächsten punkt7 am Mittwoch, den 7. Dezember, um 19 Uhr in der St. Moritz-Kirche.

Referentin ist Sylvia Hank, Bildungsreferentin bei der "Werkstatt solidarische Welt e.V.", Trägerverein des Weltladens Augsburg. Sie berichtet über die schwierige Situation der Kakaobauern, die Missstände bei den Arbeitsbedingungen des Kakaoanbaus und die Ausbeutung durch Kinderarbeit.

Tagtäglich gehen Bilder vom Bürgerkrieg in Syrien um die Welt. Wie immer leiden die Kinder besonders: Viele haben Gewalt erlebt, Familienangehörige verloren, ihr Zuhause wurde zerstört.

"Kindernot in Kriegszeiten - Hilfe für Syrien" ist Thema des nächsten punkt7 am Montag, 7. November um 19 Uhr in der St. Anna Kirche. Referentin ist Antje Schupp, Mitarbeiterin von SOS-Kinderdorf Augsburg. Sie berichtet über die Aktivitäten der SOS-Kinderdörfer in Syrien und informiert über das Betreute Jugendwohnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, das das SOS-Kinderdorf Augsburg an zwei Standorten anbietet.

Weltweit steigt die Nachfrage nach elektronischen Konsumgütern wie Handys. Den Preis für diesen Fortschritt zahlen vor allem Mensch und Natur in Afrika.

"Handys für Europa - Ausbeutung in Afrika" - zu diesem Thema referierte der Augsburger Michael Bernheim am Mittwoch, 7. September um 19.00 Uhr in St. Anna. Als Mitarbeiter eines multinationalen Versicherungskonzerns beschäftigt er sich unter anderem mit der Einhaltung von ethischen Grundsätzen bei der Produktion und dem Verkauf von Konsumgütern.

 

Ende August gingen die Bilder vom verheerenden Erdbeben in Mittelitalien um die Welt, bei dem fast 300 Menschen ums Leben kamen.

Mehrere Tausend sind seither obdachlos und kämpfen ums Überleben. In die Trauer mischte sich bald auch Wut über betrügerische Baufirmen, die aus Profitgier mehr Sand als Zement verbaut haben sollen, was den Einsturz zahlreicher Bauten begünstigte.

Die Situation der Menschen in der verschütteten Region ist Thema des nächsten punkt7 am Freitag, 7. Oktober um 19 Uhr in der Moritzkirche. Referentin ist Emma Maria Mannocchi, Tierärztin aus der betroffenen italienischen Region Marche. Sie lebt in Augsburg und hat direkte Informationen durch ihre Familie, Freunden und Verwandten.

 

Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Buddhisten, Jesiden in Augsburg: Gemeinsam ist ihnen allen der Wunsch nach Frieden. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion, in der Gewalt keine Chance hat, in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen, sich gegenseitig respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung wollen die Religionsvertreter und -vertreterinnen gemeinsam Ausdruck verleihen, jeder nach seiner Tradition und in seiner Sprache.

Gemeinsam mit dem Runden Tisch der Religionen veranstaltete punkt7 ein multireligiöses Friedensgebet am Vorabend des 8. August um
19 Uhr auf dem Rathausplatz.