Rückblick

Die Bevölkerungsgruppe der Rohingya ist eine islamische, in Myanmar ansässige Minderheit ohne Rechte. Von den Vereinten Nationen werden sie als die „am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ eingestuft. In ihrer Not fliehen sie nach Bangladesch. Dort sind sie zwar nicht mehr in unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben; eine Zukunft ist aber auch dort für sie, zumindest momentan, auch nicht erkennbar.

Über dieses Thema sprach Andrea Kümpfbeck, Leiterin des Ressorts Bayern und Welt bei der Augsburger Allgemeinen. Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, den 7. Februar, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

 

Fast täglich können wir den Medien entnehmen, welches Konfliktpotenzial von Nordkorea ausgeht. Seltener lesen wir von den Auswirkungen für die Nordkoreanerinnen und Nordkoreaner, deren Versorgung mit Lebensmittel und Medikamenten äußerst dürftig ist. Darüber sprach Abt Notker Wolf aus St. Ottilien, der Kontakte nach Korea über seine früheren Tätigkeiten als Erzabt von St. Ottilien und Abtprimas der Benediktiner hat.

Die Veranstaltung fand statt am Donnerstag, 7. Dezember 2017 um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

Immer wieder können wir in Zeitungsartikeln oder durch Erfahrungen von Polizisten, Sanitätern, Feuerwehrleuten lesen oder hören, dass der Umgang mit Angehörigen dieser Berufsgruppen in unserer Gesellschaft destruktiver und aggressiver wird. Oft führt das dazu, dass sie erheblich in der Ausübung ihrer Tätigkeit behindert werden und sogar Opfer aggressiver Handlungen werden.

Über dieses Thema sprach Manfred Witty, Polizeihauptkommissar, tätig in der Polizeiinspektion Bobingen. Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, den 7. November, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

Naturkatastrophen verursachen oft großes Leid für die Bevölkerung, so wie zuletzt die Hurrikans in der Karibik oder das Erdbeben in Mexiko.

Punkt7 nimmt die betroffenen Menschen in den Blick und setzt sich dafür ein, sie nicht zu vergessen. Wie ist die aktuelle Situation? Wie wird Hilfe geleistet? Was kommt wirklich vor Ort an? Und was sind die Ursachen der Naturkatastrophen?

Um diese Fragen ging es bei punkt7 am Samstag, den 7. Oktober, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche.

Erst elf Jahre ist es her, da fielen im Libanon noch Bomben. Das kleine Land kämpft gegen Korruption und wirtschaftliche Not und hat in den letzten Jahren mehr als zwei Millionen Flüchtlinge vor allem aus Syrien aufgenommen – bei einer Einwohnerzahl von vier Millionen.
Hilfe sei keine Frage des Mitleids, sondern der Menschlichkeit, sagen Politiker, Religionsführer und die Menschen, die anpacken. Große Sorgen macht allen die Anziehungskraft Europas auf die Geflüchteten.
Andrea Fleming, freie Journalistin in München, berichtete am Donnerstag, den 7. September, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche von Hoffnungszeichen in einem Land, in dem viel Hoffnung zerstört wurde.

Christen, Juden, Muslime, Aleviten, Buddhisten, Jesiden in Augsburg: Gemeinsam ist der Wunsch nach Frieden. Alle teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat und in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen, sich gegenseitig respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung soll gemeinsam Ausdruck verliehen werden - jede und jeder in seiner Tradition und Sprache. Das Friedensgebet fand statt am Vorabend des Augsburger Hohen Friedensfest auf dem Augsburger Rathausplatz.

In vielen Regionen der Erde haben die Menschen keinen Zugang zu gesundem Wasser. Das Kinderhilfswerk terre des hommes bemüht sich mit seinen Projekten in Lateinamerika, Afrika und Asien, Kinder und ihre Familien im schonenden Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser aufzuklären und zu schulen.

Darüber sprach Renate Pfeuffer, die sich bei terre des hommes engagiert: Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, 7. Juni 2017 um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.


Unsere Aufmerksamkeit und Gebetsanliegen am 07. Juli 2017 galten dem Jemen. Die Situation dort ist nach dem langjährigen  Krieg, so wie durch Dürre und Hungerkatastrophen  besonders dramatisch. Betroffen sind auch hier vor allem die Kinder; laut Unicef stirbt in Jemen alle zehn Minuten ein Kind an Mangelernährung oder eine Krankheit, die leicht zu behandeln wäre.

Unsere Referentin war Annemie Immerz. Sie war lange Jahre Amnesty International Sprecherin für Schwaben. Sie kennt sich in der Menschenrechtsproblematik bestens aus und hat einige Jahre in Jemen gelebt. Sie berichtete über die Hintergründe der Situation und die Lage der Menschen dort.

Mexiko - ein Land, das seit mehreren Jahren unter Korruption, Drogenhandeln, gewaltsamem Verschwindenlassen und jährlich Tausenden von Vertriebenen leidet. Diana Inés Diaz ist Architektin und hat in Mexiko an mehreren Projekten zur Erhaltung der Lebensräume und Lebensbedingungen der Indianerbevölkerung mitgearbeitet. Seit einiger Zeit lebt sie in Augsburg. Am 7. Mai um 19 Uhr berichtete sie bei punkt7 als Referentin in der St. Anna Kirche über die aktuelle Situation Mexiko.