Rückblick

Im Rahmen des Festprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest fand das mulitreligiöse Friedensgebet statt mit Vertreter*innen des christlichen, jüdischen, muslimischen,  alevitischen, buddhistischen oder jesidischen Glaubens. Ihnen ist eines gemeinsam: der Wunsch nach Frieden. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat, und in der Menschen aus unterschiedlichen Religionen  sich gegenseitig von ihrem Glauben erzählen und sich gegenseitig  respektieren, statt sich zu bekämpfen. Dieser Hoffnung haben die Mitglieder des Runden Tischs der Religionen gemeinsam Ausdruck verliehen, jede*r in ihrer*seiner Tradition und Sprache. Veranstalter: Runder Tisch der Religionen und punkt7 am Dienstag, 7. August, 19.00 Uhr auf dem Augsburger Rathausplatz.

Punkt7 beschäftigte sich im Juli mit der bedrohlichen Lage von Flüchtlingen und Rettungshelfern auf der lebensgefährlichen Überfahrt durch das Mittelmeer nach Europa. Ein Flüchtling spricht über Fluchtsituationen und Geschehnisse bei einer Rettungsaktion. Das Friedensgebet punkt7 fand statt am Samstag, den 7. Juli um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

 

Das Gebet im Juni griff den Nahostkonflikt zwischen Palästina und Israel auf, der in den letzten Wochen wieder besonders brutal aufflammte und viele Todesopfer forderte. Darüber sprach Barbara Emrich, Vorsitzende des Diözesanverbands Augsburg der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi. Ein Schwerpunkt ihres Engagements ist der andauernde Konflikt zwischen Israel und Palästina. Das Friedensgebet fand statt am Donnerstag, 7. Juni um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche.

 

Jahrzehntelang haben wir in Europa Grenzen abgebaut, innere und äußere. Plötzlich tauchen überall Kräfte auf, die sie wieder errichten wollen. Wo soll das hinführen? Am Vorabend des Tages, an dem 1945 in Europa endlich die Waffen schwiegen, ging es bei punkt7 um die Verantwortung Europas für ein tolerantes Miteinander. Der Referent Dr. Michael Bernheim arbeitet im punkt7-Team mit. Seine Familie wurde in der Nazizeit verfolgt und vertrieben. „Punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ findet statt am Montag, den 7. Mai, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche.

 

Am 8. April wurde die ungarische Regierung neu gewählt. Am Vorabend der Wahlen ging es bei punkt7 um die aktuelle Situation in Ungarn. Die Referentin Eszter Kormanyos stammt aus Budapest und lebt seit einigen Jahren in Augsburg. Sie berichtete von den Entwicklungen der letzten Zeit, ihren persönlichen Erfahrungen und von dem, was ihr Sorge macht.

„punkt7 – Augsburg betet für den Frieden“ fand statt am Samstag, den 7. April, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche.

 

Die Demokratische Republik Kongo in Westafrika befindet sich seit Jahren in einer Situation von Ausbeutung aufgrund des hohen Vorkommens an Rohstoffen. Seit Jahrzehnten kämpfen verschiedene Milizen gegeneinander und finanzieren den Krieg durch den Verkauf dieser Rohstoffe. Die menschenverachtende Kriegsführung und mangelnde medizinische Versorgung führen zu lebensbedrohlichen Situationen für die Bevölkerung. Die Gewalt eskaliert. Wir möchten über die Zusammenhänge nachdenken und im Gebet unsere Solidarität ausdrücken.

Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, den 7. März, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

 

 

Fast täglich können wir den Medien entnehmen, welches Konfliktpotenzial von Nordkorea ausgeht. Seltener lesen wir von den Auswirkungen für die Nordkoreanerinnen und Nordkoreaner, deren Versorgung mit Lebensmittel und Medikamenten äußerst dürftig ist. Darüber sprach Abt Notker Wolf aus St. Ottilien, der Kontakte nach Korea über seine früheren Tätigkeiten als Erzabt von St. Ottilien und Abtprimas der Benediktiner hat.

Die Veranstaltung fand statt am Donnerstag, 7. Dezember 2017 um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

Die Bevölkerungsgruppe der Rohingya ist eine islamische, in Myanmar ansässige Minderheit ohne Rechte. Von den Vereinten Nationen werden sie als die „am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ eingestuft. In ihrer Not fliehen sie nach Bangladesch. Dort sind sie zwar nicht mehr in unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben; eine Zukunft ist aber auch dort für sie, zumindest momentan, auch nicht erkennbar.

Über dieses Thema sprach Andrea Kümpfbeck, Leiterin des Ressorts Bayern und Welt bei der Augsburger Allgemeinen. Die Veranstaltung fand statt am Mittwoch, den 7. Februar, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

 

Immer wieder können wir in Zeitungsartikeln oder durch Erfahrungen von Polizisten, Sanitätern, Feuerwehrleuten lesen oder hören, dass der Umgang mit Angehörigen dieser Berufsgruppen in unserer Gesellschaft destruktiver und aggressiver wird. Oft führt das dazu, dass sie erheblich in der Ausübung ihrer Tätigkeit behindert werden und sogar Opfer aggressiver Handlungen werden.

Über dieses Thema sprach Manfred Witty, Polizeihauptkommissar, tätig in der Polizeiinspektion Bobingen. Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, den 7. November, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.