Rückblick

Das griechische Flüchtlingslager Moria befindet sich im Landesinneren der griechischen Insel Lesbos nahe dem Dorf Moria. 15.000 Menschen in Moria rufen um Hilfe. Aber sie haben das Gefühl, Europa hört weg. Denn eigentlich hat das Lager nur Platz für 3000 Menschen.

Seit mehreren Monaten ist das Flüchtlingslager zudem wegen einer Corona-Ausgangssperre abgeschnitten von der Außenwelt. Die Bewohner fürchten, vergessen zu werden.
Die Augsburger Ärztin Maria Möller war als Flüchtlingsmedizinerin vor Ort. Sie berichtete über ihre Erlebnisse und über die aktuelle Situation.

Das Friedensgebet punkt7 fand statt am Montag, den 7. September um 19.00 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

 

Am Vorabend zum Augsburger Friedensfest lud der Runde Tisch der Religionen gemeinsam mit punkt7 zum multireligiösen Friedensgebet ein. Den Vertreter*innen des christlichen, jüdischen, muslimischen, alevitischen, buddhistischen und jesidischen Glaubens in Augsburg ist der Wunsch nach Frieden gemeinsam. Sie teilen die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand unterdrückt oder verfolgt wird, schon gar nicht im Namen einer Religion. Eine Welt, in der Gewalt keine Chance hat und sich Menschen unterschiedlicher Religionen von ihrem Glauben erzählen, sich gegenseitig stärken und respektieren, statt sich zu bekämpfen.Dieser Hoffnung wollen die Mitglieder des Runden Tisches der Religionen Ausdruck verleihen – in allen vertretenen Traditionen und Sprachen.

 

Die brutale Ermordung eines Afroamerikaners durch die US-Polizei hat selbst in Corona-Zeiten die Welt aufgerüttelt. Auch in anderen Ländern, auch in Deutschland geschieht Diskriminierung, oft ganz leise, aber doch verletzend.

Über dieses Thema sprach Dr. Margret Spohn, Leiterin des Büros für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg.

Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, den 7. Juli, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

 

Liebe Mitbeterinnen und Mitbeter,
auch am 07. Juni laden wir vom Vorbereitungsteam dazu ein, dass wir uns noch einmal aus der Entfernung zum Gebet um 19 Uhr vereinen.

Wir sind unendlich dankbar, dass bisher die Pandemie relativ glimpflich in unserem Land verlaufen ist, wollen dabei aber nicht die Verstorbenen, deren Angehörige und die Menschen vergessen, denen es aktuell nicht gut geht, aus welchem Grund auch immer.

Unser Augenmerk richten wir im Juni auf die Länder, die zurzeit besonders unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden haben. So steigen die Infektionszahlen z.B. in Südamerika und Indien derzeit weiterhin stark an, in den USA und Russland verharren sie auf sehr hohem Niveau. Wir vertrauen Gott alle Menschen an, die direkt oder indirekt durch Auswirkungen gesundheitlich und/oder wirtschaftlich in Not geraten.

Am 07. Juli 2020 planen wir, das gemeinsame Gebet in St. Anna wieder aufzunehmen.

Seien Sie behütet! Verbunden mit Ihnen und Vielen im Gebet!
Ihr punkt7-Team

Liebe Beter und Freunde des ökumenischen Friedensgebets „punkt7“,

auch im Mai ist es uns aufgrund der momentanen Situation noch nicht möglich, uns zu einem gemeinsamen Gebet zu treffen. Wir wissen aber um die Wichtigkeit des Gebetes, besonders in diesen schwierigen Zeiten. Gemeinsames Beten stärkt uns und gibt uns Zuversicht und Mut zum Handeln.

Wir laden Sie deshalb dazu ein, weiter zu beten, diesmal besonders für die Menschen, die auf der Flucht sind oder in überfüllten Flüchtlinglagern ausharren müssen und am Leben verzweifeln und für die Menschen in Ostafrika, die von der Heuschreckenplage besonders betroffen sind.

Wir glauben daran, dass Gott mit uns geht, wir auf IHN vertrauen können. Lassen Sie uns gemeinsam, jede/r von zuhause aus - vielleicht auch zur gewohnten Zeit - diese Anliegen vor Gott bringen.

Seien Sie behütet!
Verbunden mit Ihnen und Vielen im Gebet!
Ihr punkt7-Team, 30. April 2020

 

Liebe Beter und Freunde von punkt7,

aufgrund der momentanen Situation ist es uns nicht möglich, uns zu einem gemeinsamen Gebet zu treffen. Wir hatten im April als Thema die Situation der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos geplant und laden Sie nun dazu ein, für die Menschen auf Lesbos und auch für alle durch den Coronavirus weltweit betroffenen Menschen zu beten. Wir glauben daran, dass Gott mit uns geht und wollen IHM diese Nöte anempfehlen. Lassen Sie uns das tun, indem wir gemeinsam, jede/r von zuhause aus - vielleicht auch zur gewohnten Zeit - diese Anliegen vor Gott bringen.

Seien Sie behütet! Verbunden mit Ihnen und Vielen im Gebet!
Ihr punkt7-Team

Die Georgierin Nino Nakhutsrishvili studiert "Medien und Kommunikation" an der Universität Augsburg. Im November 2019 erhielt sie den „Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für hervorragende Leistungen ausländischer Studentinnen und Studenten an deutschen Hochschulen“. In der Würdigung heißt es, Nino Nakhutsrishvili zeichne als einen besonderen Menschen aus, „dass sie sich für andere ihr bisher unbekannte mit vollem persönlichen Einsatz engagiert ... Sie hält am hohen Ideal der Mitmenschlichkeit fest und ist bereit, mit anderen zu fühlen und für sie zu kämpfen". Nino Nakhutsrishvili berichtetebei punkt7 über die Situation ausländischer Studierender in Augsburg.

Die musikalische Begleitung übernahm Andreas Thom. Das Friedensgebet punkt7 fand statt in Kooperation mit der Evangelischen Studierendengemeinde Augsburg (esg) am Dienstag, den 7. Januar, um 19 Uhr in der St. Anna Kirche in Augsburg.

 

Am 12. Januar 2010 wurde Haiti vom schwersten Erdbeben seit mehr als 200 Jahren heimgesucht. Auch heute noch, zehn Jahre nach der Naturkatastrophe, leben die Menschen dort unter erbärmlichen Bedingungen. Über dieses Thema sprach Andrea Kümpfbeck, stellvertretende Chefredakteurin der Augsburger Allgemeinen.

Die Veranstaltung fand statt am Freitag, den 7. Februar, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.

 

Referent ist Prof. Dr. Franz Sedlmeier. Er ist in Berching bei Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Seit Mai 2000 lehrt er das Fach Alttestamentliche Wissenschaft an der Universität Augsburg. Seit fast 15 Jahren bietet Sedlmeier gemeinsam mit Rabbiner em. Dr. Henry Brandt Verlesungen an. Er besucht mit Studierenden und Interessierten Synagogengottesdienste, um ihnen einen unmittelbaren Zugang zum Judentum zu erschließen.

Das Friedensgebet punkt7 fand statt am Samstag, den 7. Dezember, um 19 Uhr in der St. Moritz Kirche in Augsburg.